Zentrum für Schlüsselqualifikationen

Beispielkonzept

BEISPIEL - BEISPIEL - BEISPIEL- BEISPIEL - BEISPIEL- BEISPIEL - BEISPIEL- BEISPIEL - BEISPIEL- BEISPIEL - BEISPIEL- BEISPIEL - BEISPIEL

KONZEPT FÜR EINE STUDENTISCHE BILDUNGSINITIATIVE

1.    Titel der Studentischen Bildungsinitiative

Studentisches Seminar zur Hochschulpolitik

2.       Kurzbeschreibung des Vorhabens
(max. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen; bitte beachten: dieser Text erscheint auf der ZfS-Homepage)

Wir als Studierende verstehen die Uni nicht nur als Raum für das Fachstudium sondern auch als Ort der Auseinandersetzung über die Hochschule und ihre Position in der Gesellschaft. Diese Auseinandersetzung findet aber  oft lediglich in Randbereichen und als reines „Privatinteresse“ statt. Wir möchten diese Diskussion wieder mehr in den Vordergrund rücken und im Rahmen unseres Studiums einen Ort der Auseinandersetzung schaffen, der der Selbstbildung zum Thema Hochschulpolitik dient.
 

3.       Antragsteller_in(nen) (mind. 2 Personen)


1.  Name: Max Muster
Studienfächer: Deutsch, Philosophie
E-Mail: max@email.de

2.  Name: Nina Musterin
Studienfächer: Politikwissenschaft, Islamwissenschaft
E-Mail: Nina@email.de

3.  Name: Frank Musta
Studienfächer: Politikwissenschaft, Empirische Sprachwissenschaft
E-Mail: Frank@email.de

4.  Name: Vera Mustalia
Studienfächer: Informatik
E-Mail: vera@email.de

5.  Name: Mustafa Retsum
Studienfächer: Wirtschaftswissenschaften, Soziologie
E-Mail: stu1234@email.de

6.  Name: Melanie Sturma
Studienfächer: Politikwissenschaft, Philosophie
E-Mail: stu6789@email.de

7.  Name: Lars Marst
Studienfächer: Geographie
E-Mail: stu9876@email.de

8.  Name: Veronique Musté
Studienfächer: BWL
E-Mail: stu5000@email.de

4.    Ziele und Maßnahmen des Vorhabens (max. 3.000 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Welche eigenen Ideen und eigenmotivierten Lernwünsche haben die Mitglieder der studentischen Bildungsinitiative (inhaltliche Selbstbestimmung)? Wie wird in der SB selbstgesteuertes Lernen gefördert (methodische Selbstbestimmung)? Wie wird die Ergebnisverantwortung für das Gesamtprojekt durch die Mitglieder gewährleistet (Selbstwirksamkeit)?

Die Durchsetzung von studentischen Interessen erfolgte in der Vergangenheit häufig über das Mittel des Streiks. Dabei lässt die Beteiligung seit Jahren nach und scheint im Rahmen von BA/MA fast ganz zum erliegen gekommen zu sein. Auch die stets geringe Wahlbeteiligung bei der Wahl zur Besetzung von Gremien oder zum Studierendenparlament zeigen, dass es an einer dauerhaften Auseinandersetzung und Diskussion zum Thema Hochschule, Bildung und gesellschaftlichem Bezug der Universität fehlt.
Die SB soll Studierenden die notwendige Wissensaneignung und Auseinandersetzung zum Thema Hochschulpolitik fachübergreifend ermöglichen.
Die Mitglieder werden sich in wöchentlichen Treffen über ein Semester das Grundlagenwissen zum Thema Hochschulpolitik selbst aneignen, diskutieren und ihr Wissen vertiefen. Hierfür werden die SB-Mitglieder jeweils zu verschiedenen von ihnen selbst gewählten Themenkomplexen (z.B. Gremien der CAU, aktuelle Tagespolitik zu den Themen Bildung und Hochschule, Finanzierung von Studienplätzen, etc.) arbeiten und diese Themen dann in den wöchentlichen Treffen vorstellen und diskutieren. Die Arbeitsergebnisse werden gesammelt, um einem möglichen späteren, weiterführenden Seminarvorhaben zu dienen und die dafür notwendige Literaturrecherche vorzubereiten.


Lernziele: die Studierenden sollen die kritische Auseinandersetzung mit universitären Institutionen üben und bildungspolitische Grundsätze diskutieren. Die Studierenden identifizieren die wichtigsten hochschulpolitischen Akteure und Strukturen. Sie definieren ihren eigenen Anspruch an die studentische Vertretung und klären, was sie selbst von ihrem Studium erwarten und wie sie selbst sich in die hochschulpolitische Diskussion einbringen möchten und entwickeln ihre eigene Perspektive auf den eigenen Studiengang und darüber hinaus.

Die inhaltliche Selbstbestimmung erfolgt zunächst durch die Auseinandersetzung in der Gesamtgruppe zu allen von den Teilnehmenden als wichtig erachteten Fragen unter der Überschrift Hochschulpolitik. Danach wird gemeinsam eine Auswahl für die weitere Erarbeitung getroffen. Einzeln oder in Teams werden dann die Sitzungen im Gespräch mit einem „Organisationsteam“ inhaltlich vorbereitet.

Die methodische Selbstbestimmung wird dadurch gewährleistet, dass das Organisationsteam verantwortlich für die Rahmenbedingungen und für den Gesamtablauf ist und die Voraussetzungen für die Vorbereitung jeder einzelnen Sitzung schafft. Es kooperiert dabei eng mit den Inhaltsteams. Diese sind für ihre jeweilige Sitzung dann auch methodisch verantwortlich. Sie entscheiden also wie sie ihre Inhalte den übrigen Teilnehmenden „vermitteln“ wollen (z.B. Referat, Gastvortrag, textbasierte Diskussion, Exkursion, Video, etc.).

Die Ergebnisverantwortung (Selbstwirksamkeit) obliegt allen Teilnehmenden gemeinsam. Die Inhaltsteams sind verantwortlich dafür, dass ihre Arbeitsergebnisse allen anderen zur Verfügung gestellt werden. Das Organisationsteam kann dabei unterstützen und sorgt für die Zugänglichkeit der Dokumente. Über Form und Umfang dieser Dokumentation verständigt sich die Gruppe zu Beginn der Zusammenarbeit.

 

5.    Langfristiger Mehrwert

Welcher über den (ersten) Durchführungszeitraum hinaus reichende Mehrwert wird durch die Maßnahme erwartet: Welche neuen Impulse  gehen von dem Vorhaben aus? Werden Konzepte, Strukturen oder Netzwerke erarbeitetet bzw. aufgebaut, die dauerhaft etabliert werden? Entstehen didaktische Materialien bzw. Erfahrungen, die langfristig durch nachfolgende Studierendengruppen verwertbar sind? Wie werden diese festgehalten und verfügbar gemacht? (max. 1000 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Der Mehrwert der SB Hochschulpolitik liegt darin, dass sie zur Entwicklung oder Festigung einer Kultur des studentischen Engagements beitragen kann. Es besteht die Hoffnung, dass sich diese Form der Auseinandersetzung mindestens am Fachbereich Politikwissenschaft der CAU etabliert und Nachahmer findet. Es könnte auch als Grundlage für eine derartige oder ähnliche Auseinandersetzung von Hochschulgruppen mit den Grundlagen der Hochschulpolitik (als Einstiegsseminar) dienen. Auch fachübergreifende Gruppen, die sich außerhalb von Gremien für hochschulpolitische Themen interessieren, könnten Gleichgesinnte finden und sich selbst fortbilden. Erstsemestern könnte der Einstieg in das Unileben erleichtert werden, wenn sie über die SB einen Überblick über Gremien, studentische Selbstverwaltung, Studienfinanzierung etc. erhalten. Ihr Engagement könnte von vornherein eine gute Grundlage erhalten, ihr Bewusstsein für die Wichtigkeit eines differenzierten Blicks auf Entscheidungsprozesse und Studienbedingungen in der CAU schärfen und gleichzeitig auf die Vielfalt des Studiums (neben Klausuren und Hausarbeiten) hinweisen.

 

6.    Zeitplan der Umsetzung

Arbeitsplan mit Zeitangaben und Workloadberechnung. Bezeichnung der Arbeitsbelastung pro Person in der Konzeptionsphase, der Umsetzungsphase und der Nachbereitungsphase der SB. Insgesamt muss eine Workload von 200 Zeitstunden (8 ECTS) oder 125 Zeitstunden (5 ECTS) aufgezeigt werden. (max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen)

 

„Kleine Initiative“: Studentische Bildungsinitiative (5 ECTS) (125 Std)

„Große Initiative“: Studentische Bildungsinitiative intensiv(8 ECTS) (200 Std.)

Die Konzepterarbeitung (10 Std.) wird ab Semesterbeginn (Okt.14) mit regelmäßigen (wöchentlichen) Treffen gestartet (5 Termine à 2 Std.). Danach gehen diese Treffen über in die Ausgestaltung der inhaltlichen Arbeit: Themenrecherche, Festlegung der zu bearbeitenden Themen (3 Termine à 2 Stunden). Parallel läuft die Suche nach einem Mentor und die Dokumentation der Konzeptphase beginnt (2 Std.). Die Ausarbeitung mindestens eines Themas für die regelmäßigen Treffen benötigt Vorbereitungszeit für Recherche (25 Std.), Nachbereitung (5 Std.) und Dokumentation (6 Std.). Innerhalb von 4 Terminen werden die Themen dann in der Gruppe durchgearbeitet (4 Termine à 2 Std). Im Januar werden zwei Termine für Mentoring in Anspruch genommen (3 Std.). Die Umsetzungsphase wird zwischen Dezember und Januar begleitend dokumentiert (Protokolle) (2 Std.). Der Besuch der Stammtische erfolgt regelmäßig für den Austausch mit anderen Initiativen (4 Termine à 3 Std.). Dazu ist jeweils eine Vor- und Nachbereitung vorgesehen (12 Std.). Die Abschlussveranstaltungsvorbereitung wird dann ab Mitte Januar zusätzlich begonnen (10 Std.). Diese wird nachbereitet (4 Std.) und die Erkenntnisse fließen dann auch in die Dokumentation ein. Diese wird zwischen Februar und März erstellt und beinhaltet neben der allgemeinen Prozessbetrachtung auch einen eigenen selbstreflexiven Teil (20 Std.)

 

Wie „Kleine Initiative“. Zusätzlich:

Die Erarbeitungsphase wird dazu genutzt neben der Selbstbildung der Gruppe ein Seminar zu konzipieren, das sich an weitere interessierte Studierende aus allen Fächern wenden soll. Dazu entwickelt die Initiative das Seminar „Universität im Kern verrottet oder das Beste, was wir derzeit haben?“ – Hochschulpolitisches Grundwissen. Es handelt sich dabei um ein studentisches Seminar, das unter der Betreuung/dem Mentoring von Professor xy von Studierenden für Studierende konzipiert wird. Dazu wird die Erarbeitung des Seminarablaufs und der Seminarmethoden (5 Std.) im Gespräch mit Prof. xy im Dezember (Ort/Zeit/Modulbeschreibung) begonnen und im Januar abgeschlossen (Inhalte und Methoden) (3 Termine à 2 Std.). Vor Ende des Semesters im Februar wird dann die erste Welle von Werbemaßnahmen für die Teilnahme am Seminar organisiert und zur Anmeldephase zu Beginn des Sommersemesters (Anfang April) die zweite Welle angestoßen (5 Std.). Die Durchführung des Seminars ist dann im Sommer mit wöchentlichen Treffen zur Vor- und Nachbereitung verbunden (13 Sitzungen à 1,5 Std. + 19,5 Std.). Die Leistung der Seminarteilnehmenden (Seminararbeit + Referat) wird in Kooperation mit Prof. xy korrigiert und bewertet und bei einem Feedbackgespräch zurückgegeben (20 Std.).

Summe:  125 Std./Person

Summe: 200 Std./Person

                                                                                                        

7.    Raumbedarf

Bitte erläutern Sie hier Ihren Raumbedarf und die Raumausstattung. (Das ZfS oder der Mentor/die Mentorin kann ggf. bei der Raumsuche unterstützen. Die Umsetzung ist jedoch über diese Darstellung hinaus eigenständig zu klären)

Kleine Initiative (5 ECTS) (125 Std)

Große Initiative (8 ECTS) (200 Std.)

Raum für regelmäßige Treffen (wöchentlich) mit PC Zugang/Internet, Diskussionsmöglichkeit (kein Arbeitsraum, der mit anderen Studierenden geteilt wird, da diese sich gestört fühlen könnten) (Z.B. Co-Working Space d. Café Impuls in der Mensa II). Evtl. Beamer für die Präsentation der Arbeitsergebnisse (ggf. Leihgerät des ZfS).

Wie kleine Initiative. Zusätzlich Seminarraum für die Durchführung des Studentischen Seminars im Sommersemester (20 Personen, Beamer, Stühle, Tische).

       

8.    Selbstverpflichtung

§1 Aufgaben und Zweck

Eine Studentische Bildungsinitiative (SB) ist eine Gruppe Studierender, die als solche durch das Einreichen eines Konzepts im ZfS registriert ist. Unter Studentischen Bildungsinitiativen werden studentische Projekte, selbstorganisierte Studienphasen oder campusbezogene Bildungsinitiativen verstanden, die Räume für freie Ideen und eigenmotivierte Lernwünsche darstellen und die autonome Selbstbildung der Studierenden ermöglichen. Das ZfS bietet den registrierten SB Unterstützung durch Beratung und Information an.

 

§2 Anforderungen

(1) Die Teilnahme in der SB darf keiner Studierenden auf Grund von Alter, Geschlecht, sexueller Identität, Religion oder Weltanschauung, Nationalität, Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit, körperlicher Beeinträchtigung, chronischer Krankheit oder Studiengang verweigert werden.

(2) Die SB darf nicht gewerblich oder eigenwirtschaftlich arbeiten. Die Mitglieder der SB arbeiten als solche ehrenamtlich.

(3) Die Teilnehmenden an der SB müssen an der CAU immatrikuliert sein.

(4) Die SB muss in studentischer Verantwortung organisiert sein.

(5) Der Zweck der SB muss mit §2 und §3 HSG sowie §72 HSG zu vereinbaren sein.

(6) Der Zweck der SB und das Verhalten der Teilnehmenden bei Aktivitäten der SB darf/dürfen nicht gegen Rechtsnormen oder allgemeinen Verhaltensregeln unter den Studierenden verstoßen.

 

9.    Mentoring

Die Studentische Bildungsinitiative wird durch ein Mentoring unterstützt. Die SB sucht sich selbständig eine/n geeignete/n Mentor/in. Die Aufgaben der Mentorinnen und Mentoren sind:

·         Mentorinnen und Mentoren unterzeichnen das Konzept und erklären sich damit einverstanden als Ansprechpartner/innen für die SB und das ZfS zu fungieren;

·         Mentorinnen und Mentoren überprüfen die Dokumentation und geben dazu Feedback;

·         Mentorinnen und Mentoren nehmen (wenn möglich) an der Abschlussveranstaltung teil;

·         Mentorinnen und Mentoren sind mit der Veröffentlichung ihres Namens einverstanden.

 

Names des Mentors/der Mentorin:                                                                                      Funktion:
Institut/Sektion:                                                                                                                       Fakultät:

Names des Mentors/der Mentorin:                                                                                      Funktion:
Institut/Sektion:                                                                                                                       Fakultät:

 

 

Datum/Unterschrift Mentor(en)/Mentorin(nen) Stempel

 

 

                 

Datum/Unterschrift Antragsstellende für die Studentische Bildungsinitiative

 

Antragseinreichung

Bitte reichen Sie diesen Antrag im ZfS ein:

Wibke Matthes

Dipl. Pol., Wiss. Mitarbeiterin

Praktikumskoordinatorin

ZfS, LS 10, R 20

Tel.: 0431/880-1407

www.zfs.uni-kiel.de

Zu diesem Thema stehen folgende Downloads bereit: